Ministrantenwochenende in der Waldmühle
von Tobias Aurbacher
Ministrantenwochenende „#Echt Leben – Zwischen Likes und Leben“ in der Waldmühle Böhen
26 Ministranten und Ministrantinnen fuhren mit ihren Begleiterinnen und Begleitern mit Fahrgemeinschaften vom 24.10.25 bis 26.10.25 nach Böhen in die Waldmühle. Das Thema des Wochenendes stand ganz unter dem Motto: „#Echt Leben – Zwischen Likes und Leben“.
Nach dem Ankommen, dem Abendessen und den ersten Kennenlernspielen folgte die thematische Einführung in das Wochenendthema. Ein auf Stoff gemaltes Handy, das ein Instagram Profil zeigt, machte die Kinder und Jugendlichen sofort darauf aufmerksam, worum es geht. Was teilen Menschen über soziale Medien? Ein Beispiel zeigt auf, dass Fotos, die geteilt werden, die Highlights im Leben zeigen. Aber was beschäftigt die Personen hinter den strahlenden Bildern tatsächlich? Denn das echte Leben besteht nicht nur aus Highlights, sondern aus Höhen und Tiefen. Das kommt aber in den Sozialen Medien kaum zum Ausdruck. „Ich bin gekommen damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“ Joh 10,10. Auch Jesus ging es um ein echtes Leben und nicht um ein Leben, das nach außen 5000 Likes bekommt. Den Ministrant*innen soll an dem Wochenende Lust auf das echte Leben gemacht werden, mit allem, was dazu gehört. Bei der Nachtwanderung wurden, nochmal Gedanken zum Wochenendthema „#Echt Leben – Zwischen Likes und Leben“ auf.
Am Samstag Vormittag standen Workshops für alle auf dem Programm. Zum Beispiel „Achtsamkeit für Ministrant*innen“, „Liturgie konkret – Warum tun wir eigentlich was?“, „Gottesdienstablauf“ und „Meine Talente“.
Am Nachmittag stand den Ministrant*innen eine Spieleolympiade bevor. An fünf kreativen Wettkampfstationen wie „Decke wenden“, „Ministrantenquiz“, „Lieder gurgeln“, „Schuhe schießen“ und „Ministrantenbegriffe pantomimisch darstellen“ zeigten verschiedene Gruppen ihr Können. Die Gruppe mit den meisten Gesamtpunkten gewann die Olympiade.
Anschließend waren Wahlworkshops angesagt. Zur Auswahl stand das Basteln von Windlichtern, Fußballbilliard, Tischtennis und Spikeball. Dabei konnten sich die Kinder und Jugendlichen trotz des herbstlichen Regenwetters auspowern.
Der Samstagabend griff mit dem Chaosspiel das echte Leben auf. Verschiedene Zettel in unterschiedlichen Farben waren für jede Gruppe im ganzen Haus versteckt. Auf einem Spielfeld kam jede Gruppe mit Würfeln voran, woraufhin die einzelnen Gruppenmitglieder wieder schnell ausströmten, um ihre richtige Nummer im Haus zu finden. Die Jury aus Leiterinnen und Leitern ließ sich zusätzlich kleine Herausforderungen wie eine Tanzeinlage zu „Wackelkontakt“, das Ausdenken eines Gruppenrufes oder dem schnellen Erstellen und Aufführen eines Gedichts einfallen. Der intensive Samstag endet mit einem Tagesrückblick in der Kapelle. Die Kapelle war mit Lichttechnik toll erleuchtet und sorgte für eine ruhige Atmosphäre. Daraufhin waren die Ministrant*innen müde gestimmt und so wurde es schnell ruhig auf den Gängen.
Am Sonntag wurde noch der Jugendgottesdienst in vier Kleingruppen vorbereitet. Der abschließende Jugendgottesdienst wurde mit dem Gerhard Höppler, Jugendpfarrer von der Katholischen Landjugend gefeiert. Dabei wurde der Bibeltext über die Heilung des blinden Bartimäus kreativ und dekorativ veranschaulicht. Echt Leben.
Nach dem Mittagessen und einer gemeinschaftlichen Verabschiedung traten alle, wenn auch müde, glücklich und zufrieden den Heimweg an.
Text: Antonia Baur
Bilder: Josefine Demmler, Leo Bendel
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